Besanewer „JOHANNA“

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Fotoquelle: www.stiftung-hamburg-maritim.de/schiffe/johanna 
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Schiffstyp: Besanewer
Takelung: Gaffelketsch
Segelfläche: 165m²
Länge: 18,62 m
Breite: 4,76 m
Tiefgang: 1,15 m
Vermessung: 35 BRT
Antrieb: 2 Zyl. MODAG

 

Die JOHANNA, wurde 1903 als HERTHA in Elmhorn gebaut, repräsentiert die einstmals kolossale Flotte kleiner Frachtsegler, die bis ins 20. Jahrhundert hinein den Warenverkehr zwischen Hamburg und den niederelbischen Marschen abgewickelt hat.
1928 erhält HERTHA einen kleinen Glühkopfmotor von 28 PS Leistung, nach und nach verschwinden die Masten. In den 40er und 50er Jahren – sie heißt nun INGEBORG – ist bis auf die Rumpfform von dem ehemaligen Ewer kaum noch etwas zu erkennen.
Das immer unwirtschaftlichere Schiff gerät 1962 bei der Sturmflut im Elmshorner Hafen auf einen Pfahl und erleidet einen schweren Schaden am Unterwasserschiff, in der Folge stößt der Eigner das Schiff ab, INGEBORG landet als Arbeitsprahm im Hafen von Glückstadt.
Im Jahre 1973 wird die INGEBORG von dem Verleger Egon Heinemann erstanden und in den folgenden 5 Jahren aufwendig restauriert. JOHANNA, so der neue Name, ist einer der am besten erhaltenen und am wenigsten veränderten Ewer. 1985 wechselt die JOHANNA in den Besitz von Ilo von Waltershausen, der das Schiff in den folgenden 18 Jahren vor allem mit Kindergruppen auf Elbe und Ostsee segelt und den Verein „Segelnde Museumsschiffe Hamburg e.V.“ gründet, aus dem der Betriebsverein „Freunde des Besan-Ewers JOHANNA e.V.“ hervorgeht.
2002 wurde die JOHANNA an die Stiftung Hamburg Maritim verkauft.

 

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www.ewer-johanna.de/Johanna
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Konzeption/Gestaltung ⋅ www.H.Hartz-Designer.de ©